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29 Dezember 2009

Die 20 erotischsten lesbischen Küsse

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brit-madonna-kiss Katy Perry? Ein Wunder, dass sie mit ihrer ersten Single so viel Aufmerksamkeit erregen konnte. Das war wohl nur in den prüden USA möglich. Mädchen küssen schon seit ewigen Zeiten andere Mädchen, das ist nichts worüber man sich aufregen müsste? Obwohl, ein bisschen erregend ist das Ganze schon...

Es ist nicht schwer, in Discos und Nachtclubs angeheiterte Mädchen zu finden, die einander nur so aus Spaß küssen. Und es ist ja nicht so, als würde uns Männern das so besonders gut gefallen, oder?copyrightjps

Natürlich gefällt es uns – und es wird uns gefallen, solange wir atmen. Aber warum? Warum erregt der Anblick von zwei verführerischen jungen Frauen, die einander leidenschaftlich küssen, Männer jeden Alters – und viele Frauen? In fast jeder Auflistung der „erotischsten Momente der Filmgeschichte“ kommen haufenweise Szenen vor, in denen zwei Frauen über einander herfallen. Das kann nur bedeuten, dass wir alle innerlich Lesben sind oder dass es zu den normalsten Dingen im Leben gehört, davon erregt zu werden.

Jetzt, kurz vor dem Jahreswechsel, gibt es außer Einkaufen wenig zu tun, weshalb diese Zeit für Rückblicke und Bestenlisten aller Art perfekt geeignet erscheint.

Hier also nun meine Top 20 der erotischsten lesbischen Küsse aus Film und Fernsehen:

20. Halle Berry und Britney Spears

Aus: Saturday Night Live

19. Jessica Biel und Sarah Silverman

Bei den MTV Awards

ssjb

18. Penelope Cruz und Charlize Theron

Aus: Die Spiele der Frauen (Heads In The Clouds)



17. Denise Richards und Neve Campbell

Aus: Wild Things



16. Calista Flockhart und Lucy Liu

Aus: Ally McBeal



15: Courteney Cox und Jennifer Aniston

Aus: Dirt

14. Britney Spears und Madonna

Bei den MTV Awards

13. Tatu

Aus: All The Things She Said


12. Chloe Sevigny und Michelle Williams

Aus: Women Love Women (If These Walls Could Talk 2)

11. Joan Chen und Anne Heche

Aus: Wild Side

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10. Catherine Deneuve und Susan Sarandon

Aus: Begierde (The Hunger)

9. Helen Shaver und Patricia Charbonneau

Aus: Desert Hearts

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8. Maria de Medeiros und Uma Thurman

Aus: Henry & June

7. Evan Rachel Wood und Nikki Reed

Aus: Thirteen

6. Salma Hayek und Ashley Judd

Aus: Frida

5. Kristin Scott Thomas und Emmanuelle Seigner

Aus: Bitter Moon

4. Angelina Jolie und Elizabeth Mitchell

Aus: Gia

3. Gina Gershon und Jennifer Tilly

Aus: Bound

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2. Sarah Michelle Gellar und Selma Blair

Aus: Eiskalte Engel (Cruel Intentions)

1. Naomi Watts und Laura Harring

Aus: Mullholland Drive



10 November 2009

Britney Spears – Sing oder stirb

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Jetzt ist die gute Britney also, nachdem sie Europa und andere Teile der Welt mit ihrer Playback-Show „erfreut“ hat, auf dem fünften Kontinent eingetroffen.

Dass die Fans weltweit mit einer zumindest zur Hälfte von Madonna abgekupferten Show abgespeist wurden, in der Britney Spears mehr oder weniger gekonnt über die Bühne stolzierte und nicht sang, wofür, es sei nur am Rande erwähnt, hohe Eintrittspreise verlangt wurden, hat sich offenbar bis nach Australien herumgesprochen. Deshalb ist es nur zu verständlich, dass die Konsumentenschutzministerin von New South Wales, Virginia Judge, im Interesse ihrer Landsleute gefordert hat, Miss Spears müsse wirklich live singen oder aber die Veranstalter müssten auf den Tickets ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Musik von der Festplatte kommt. Warum gibt es eine ähnliche Regelung nicht auch in en USA und in Europa? Ist es nicht eine Form von betrug, wenn Sänger „Live-Konzerte“ geben, ohne tatsächlich zu singen? Was kommt als nächstes? Klavierkonzerte bei denen der Pianist nur noch Fingerbewegungen simuliert?copyrightjps

Wenn man den Berichten australischer Tageszeitungen glauben darf, dann hat Britney Spears bei ihrem ersten Auftritt „Down Under“ wieder nicht gesungen. Etliche enttäuschte Konzertbesucher sollen vorzeitig gegangen sein. Die gute Britney ist nun erbost ob der „übertriebenen“ Medienberichte. Warum? Sie braucht ja nur selbst zu singen, und niemand wird mehr negativ über sie und ihre Konzerte berichten. Liegt es vielleicht daran, dass sie nicht mehr singen kann und im Studio zu „Autopitch“-Programmen (das sind Computerprogramme, mit denen sich die Höhe des gesungenen oder gespielten Tones nachträglich korrigieren lässt) Zuflucht nimmt, wie sie etwa von den Spice Girls regelmäßig verwendet wurden?



Oder ist sie sich nur zu gut dafür, ein paar Mal pro Woche vor zahlendem Publikum zu singen? Oder imitiert sie in dieser Beziehung einfach ihr großes Vorbild Madonna, der sie musikalisch und in punkto Auftreten immer ähnlicher wird und die ja selbst nur noch zwei bis drei Lieder pro Konzert tatsächlich live singt?

Glaubt Britney Spears tatsächlich, dass sie als Person so interessant ist, dass ihre Fans auf Dauer bereit sein werden, viel Geld auf den Tisch blättern, nur um in den Genuss zu kommen, sie über die Bühne stolzieren zu sehen? Wenn sie nicht singen will, dann sollte sie zumindest eine originelle und spektakuläre Show bieten, bei der sie tanzt wie ein Weltmeister. Sonst heißt es bald nur mehr: Britney, go home!

 

23 September 2009

Style Over Substance

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Sind Kleidung und Auftreten heutzutage wirklich wichtiger als die Musik?

Wenn man bedenkt, wen es in letzter Zeit an die Spitze der Hitparaden gespült hat, dann muss diese Frage wohl (leider!!) mit einem Ja beantwortet werden. Natürlich gab es solche Produzenten von Gefälligkeitspop auch schon in früheren Zeiten, aber niemand hätte in den 60-er Jahren die Monkees mit den Beatles oder Pink Floyd auf eine Stufe gestellt, während heute Lady GaGa oder Katy Perry, um nur zwei zu copyrightjps nennen, nicht nur für Popstars, sondern allen Ernstes für Künstler gehalten werden.

Diese bedenkliche Entwicklung hat selbstverständlich nicht erst in den letzten paar Jahren eingesetzt, sondern bereits Anfang der 1980-er Jahre mit dem Start des damals revolutionären TV-Musiksenders MTV begonnen. Da zu der Zeit kaum jemand Musikvideos produzierte, wurde einfach alles gesendet, was man auftreiben konnte, ein Umstand der so manche Karriere beflügelt hat, man denke nur an den sensationellen Erfolg von Michael Jackson, der ohne MTV nicht möglich gewesen wäre. Leider war ab diesem Moment die Musik nicht mehr so wichtig wie die Künstler, die ihm Video zu sehen waren, was unter anderem zu der geschmacklichen Entgleisung des 80-er Jahre Hairspray-Metal und dem Skandal um „Milli Vanilli“ geführt hat. Aber das war leider noch nicht das Schlimmste. Da die Ästhetik der Musikvideos mit ihren hektischen Schnittfolgen und oft handgehaltener Kamera bei jugendlichen gut ankamen und bald über Action-Filme Eingang in den Mainstream fand, begann sich die Werbeindustrie für diese form visueller Gestaltung zu interessieren. Innerhalb kürzester Zeit waren kaum mehr Unterschiede zwischen Musikvideos und Werbeclips für Sportschuhe, Softdrinks, oder andere speziell für Jugendliche gedachte Produkte wahrnehmbar, was dazu führte, dass man dazu überging, Musik als ein Produkt wie jedes andere anzusehen und ebenso zu vermarkten. Von da an stellte sich nicht mehr die Frage, ob jemand singen oder gute Lieder schreiben kann, sondern alles drehte sich nur noch um die Vermarktbarkeit der Person. Etwa um diese Zeit begannen auch die unerträglichen Boygroups wie Schwammerl aus dem Boden zu sprießen.


Und seither ist es noch schlimmer geworden. Zwar findet ab und zu noch ein echter Künstler den Weg ins Rampenlicht, und alle heiligen Zeiten gibt es ein wirklich originelles Video zu bestaunen, aber im Großen und Ganzen wird jeder, der es schafft, irgendwie auf sich aufmerksam zu machen, in ein Tonstudio und dann vor die Videokamera gezerrt, in der Hoffnung, den neuen Superstar gefunden zu haben. Selbst Paris Hilton hat ja schon ein Album „besungen“. Und was kommt heraus, wenn man solche Schönheiten, Ausgeflippte oder mit sonstigen Maschen, z.B.: Beleidigungen in der Art von Eminem, in das Scheinwerferlicht drängenden Personen unter Vertrag nimmt? „Konsumerotik“ a la Madonna, Britney Spears, Kylie Minogue, Lady GaGa. Mit enormem technischem Aufwand wird etwas produziert, das Musik sein soll, aber ohne jede Substanz ist und wie ein überlanger Werbejingle klingt. Wenn der Konsument oder Fan Glück hat, absolviert der Künstler dann auch noch „Live“-Auftritte, wobei er oder sie natürlich nicht singt. Warum irgendjemand 100$ und mehr für ein Konzertticket bezahlt, um dann Musik von der Harddisc zu hören und einer ausstrahlungs- und talentfreien Person dabei zuzusehen, wie sie leicht bekleidet über die Bühne torkelt, was heutzutage als Tanzen gilt, bleibt ein ewiges Rätsel.

Und dann wundern sich die Plattenfirmen, dass ihre Umsätze ständig sinken und immer weniger Leute bereit sind, für den Kommerzmist der heute die Hitparaden dominiert, Geld auszugeben. Natürlich lädt man sich die Hits, wenn man sie denn haben muss, irgendwo gratis herunter. Tokio Hotel, Lady GaGa und Konsorten sind keine Stars und nie und nimmer Künstler, sondern der Anfang vom Ende der Popmusik.

 

18 September 2009

Lady GaGa ist kein Star!

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Aus dem Fernsehen, aus dem Radio, von den Titelseiten der Zeitschriften, von überall springt einem Lady GaGa entgegen. Sie scheint momentan allgegenwärtig zu sein. Aber macht sie das schon zu einem Star? Nein! Sie ist lediglich das Produkt perfekter Publicity, ein aufgeblähtes Nichts. Und die Publicity-Methoden sind fast ausnahmslos bei Madonna abgeschaut.

SPL104222_007 Lady GaGa ist keine attraktive Frau. Wenn man sie genauer betrachtet erinnert sie mehr an einen grell geschminkten Transvestiten. Ihre Nase ist zu groß, das Gesicht insgesamt nicht schön. Deshalb scheint sie auch alles zu unternehmen, um durch auffälligste Haarkreationen und knappe Bekleidung von ihrem Gesicht abzulenken. Mangelnde Attraktivität wäre kein Problem, wenn sie wenigstens Ausstrahlung hätte... (Nein, grelles Auftreten allein ist keine Ausstrahlung.)

Ihre mal an Badeanzüge, mal an Dominas, dann wieder an ganz anderes erinnernden Kleidungsstücke erwecken allesamt den Eindruck, als seien sie bei von Madonna oder Kylie Minogue ausgemustert worden. Das Haar schreit in einem fort „Perücke!“, das Make-up würde besser in den Zirkus passen.

Es wird gerne behauptet, Lady Gaga sei eine große Künstlerin. Wie man zu diesem Schluss kommen kann, bleibt ein Rätsel. Nicht jeder ist automatisch ein Künstler, nur weil er oder sie in der Lage ist, am Computer ein paar simple Rhythmen und am Synthesizer einige mehr oder minder originelle Sounds zusammenzubasteln. In diesem speziellen Fall nennt sich das Ergebnis „soulless electronic pop“ (sie selbst la_gaga__o bezeichnet ihre „Musik“ so) und erinnert sehr stark an den Eurodance der frühen 90-er Jahre, nur leider ohne interessante Melodien. Die Dame kann nämlich nicht singen. Verglichen mit Lady GaGa ist selbst eine so mäßig begabte Person wie Madonna eine Meistersängerin.

Lady GaGa ist weder sonderlich originell, noch kann sie gut singen, auch das Tanzen scheint nicht ihr Metier zu sein - schließlich stöckelt sie mehr oder weniger unbeholfen auf der Bühne herum -, einzig und allein Theater um ihre Person versteht sie zu machen. Darin ist sie übrigens einer Blondine namens Paris sehr ähnlich. Hätte die weltbekannte Erbin aus einer Hotelier-Familie nicht selbst schon ein paar Lieder veröffentlicht, würde es sich geradezu aufdrängen, Frau GaGa als „Paris Hilton der Popmusik“ zu bezeichnen.

P.S.: Ein kleines Rezept:

Man nehme 80% Madonna, minus der Reste an Originalität, über die diese noch verfügt, addiere 20% Peaches, ohne deren Unverfrorenheit und Unbeschwertheit, und, voilà, heraus kommt Lady GaGa.


 

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